Johann Ludwig Krebs (1713-1780): Neue Perspektiven

Internationales Symposium, 12.-13. Oktober 2013
Weimar, Hochschule für Musik FRANZ LISZT, Hochschulzentrum am Horn, Hörsaal

Johann Ludwig Krebs (1713-1780) war der vielleicht bedeutendste Schüler Johann Sebastian Bachs. Als Organist wirkte er in Zeitz und Altenburg. Das überlieferte kompositorische Oeuvre besteht vorwiegend aus Orgelwerken; aber auch aus Messen, Kantaten, Motetten und Arien sowie aus Orchester- und Kammermusik.

In Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena führte die AMT am 12. und 13. Oktober 2013 ein wissenschaftliches Symposium "Johann Luwig Krebs (1713-1780): Neue Perspektiven" durch, innerhalb dessen durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Erkenntnisse zu Johann Ludwig Krebs, zu seinen Werken sowie zum biografischen Umfeld vorgestellt, diskutiert und somit auch popularisiert wurden.

Organisation: Prof. Dr. Helen Geyer und Dr. Christian Storch

 


TAGUNGSPROGRAMM


Samstag, 12. Oktober 2012, 15.00-17.00 Uhr

15.00-15.30 Uhr
Prof. Dr. Helen Geyer (Weimar-Jena) / Dr. Christian Storch (Göttingen)
Begrüßung und Einführung

15.30-16.15 Uhr
Arne zur Nieden (Göttingen)
A gusto italiano – der italienische Stil in Krebs‘ Klavier- und Orgelwerken

16.15-17.00 Uhr
Charris Efthimiou M.A. (Graz, Österreich)
Die sechs Triosonaten für zwei Flöten und Basso continuo: Versuch einer Analyse ihrer klangfarblichen Besonderheiten

19.30 Uhr: Festkonzert im Rahmen des Festivals Alter Musik in Thüringen GÜLDENER HERBST
Buttelstedt, Nikolaikirche
Johann Ludwig Krebs zum 300. Geburtstag: Werke von Krebs und Johann Friedrich Fasch
Ensemble Hofmusik Weimar, Leitung: Johannes Kleinjung


Sonntag, 13. Oktober 2012, 9.00-13.30 Uhr

9.00-9.45 Uhr
Dr. Felix Friedrich (Altenburg)
Johann Ludwig Krebs‘ Verhältnis zum Orgelbau seiner Zeit

9.45-10.30 Uhr
Prof. Dr. Stephen A. Crist (Atlanta, USA)
What did Johann Ludwig Krebs learn about arias from his teacher, Johann Sebastian Bach?

10.30-11.00 Uhr
Kaffeepause

11.00-11.45 Uhr
Dr. des. Julian Heigel (Halle)
Gehalt und Rezeption der Kantaten von Johann Ludwig Krebs

11.45-12.30 Uhr
Dr. Kathrin Kirsch (Kiel)
Ein ‚Krebs’ zwischen zwei ‚Bächen’. Johann Ludwig Krebs als Johann Sebastian Bach-Schüler und Carl Philipp Emanuel Bach-Zeitgenosse. Vergleichende analytische Überlegungen zum Magnificat in D (Krebs-WV 105)

12.30-13.30 Uhr: Abschlussdiskussion

13.30 Uhr: Mittagessen


Eine Publikation der Tagungsbeiträge ist geplant.
Das Symposium wurde gefördert von der Mitteldeutschen Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. sowie der Stiftung der Sparkasse Mittelthüringen

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